Verhandlungsvorbereitungen der Ägyptischen Initiative für Persönlichkeitsrechte Oktober 26, 2007
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Die Ägyptische Initiative für Persönlichkeitsrechte bereitet sich für den 13. November 2007 vor. Auf dieses Datum wurden zwei kritische Gerichtsverfahren des Gerichts für administratives Recht in Kairo zum bereits vierten Mal verschoben, die die Rechte der ägyptischen Bahá’í betreffen.
Die Ägyptische Initiative für Persönlichkeitsrechte (EIRP), eine Menschenrechtsorganisation, die von Herrn Hossam Bahgat geleitet wird, hat diese Klagen im Namen der ägyptischen Bahá’í eingebracht.
Um die Bedeutung, die Signifikanz und den aktuellen Stand dieser Gerichtsverfahren nachzuvollziehen, hat die Initative eine Pressemitteilung am 5. September 2007 – einen Tag nachdem eine Entscheidung vom Gericht zum dritten Mal verschoben wurde – veröffentlicht.
Es ist zu hoffen, dass das Gericht seiner aufgetragenen rechtlichen Verantwortung und Verpflichtung gerecht wird und allen ägyptischen Staatsbürgern – den Bahá’í eingeschlossen – zivile Rechte garantiert, wie es auch in der ägyptischen Verfassung festgehalten ist.
Jede geringere Entscheidung wäre ein Verstoß gegen sämtliche akzeptierten Normen, den Menschenrechten und dem ägyptischen Gesetz selbst. Ohne Personalausweis sind Bahá’í in ihrem eigenen Land massiven Konsequenzen ausgesetzt.
Orginalquelle: Baha’i Faith in Egypt
Religionsfreiheit in Ägypten? August 18, 2007
Posted by geraniol in Artikel 2, Artikel 18, Baha'i, Christentum, Islam, Religionsfreiheit, Staatsbürgerschaft, Ägypten.add a comment

Ein auf Compass Direct News erschienener Artikel veranschaulicht ein interessantes Dilemma. Es ist die Geschichte eines ägyptischen Mannes, der beschlossen hat, vom Islam zum Christentum zu konvertieren und sich nun in einer sehr prekären Lage wiederfindet. Ihm wird kein Personalausweis ausgestellt, der ihn als Christen ausweist.
Für sein Recht auf Ausstellung eines Personalausweises, geht er nun vor Gericht.
Bisher werden Bahá’ís ihre zivilen Rechte in Ägypten verweigert. Als Rechtfertigung wird angeben, den Bahá’í-Glauben nicht anzuerkennen. Ägypten hat klar festgehalten, dass es nur drei Religionen als göttliche anerkennt: konkret ist das der Islam, das Christentum und das Judentum. Offiziell wird jedem Anhänger und jeder Anhängerin dieser Religionen volle Staatsbürgerschaft gewährt.
Nun aber liegt ein Fall vor, in dem ein Mann, der einer von drei in Ägypten angeblich anerkannten Religionen angehört, aber offensichtlich seiner Rechte beraubt wird, da er vom Islam zum Christentum konvertiert ist.
Im Gegensatz dazu ist der rechtliche Übertritt vom Christentum zum Islam häufig in Ägypten und tatsächlich haben die, die konvertieren keinerlei Schwierigkeiten Personalausweise zu erhalten, die sie als Muslime ausweisen.
Quelle: Baha’i Faith in Egypt – eٍine Übersetzung aus dem Englischen.
Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte August 16, 2007
Posted by geraniol in Artikel 18, Ausübung, Freiheit, Gedanken, Gemeinschaft, Gewissen, Gottesdienst, Kulthandlung, Lehre, Religion, Religionsfreiheit, Weltanschauung, Überzeugung.add a comment

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.
Quelle: UNHCHR